Wir leben in einer Zeit, in der wir so viel wissen wie keine Generation vor uns. Und trotzdem scheint etwas verloren gegangen zu sein.
Viele Menschen spüren es, auch wenn sie es nur schwer in Worte fassen können. Dieses leise Gefühl, dass unsere Welt immer effizienter wird – aber nicht unbedingt menschlicher. Dass wir Probleme immer präziser analysieren können und uns gleichzeitig immer häufiger erschöpft, getrennt und orientierungslos fühlen.
Was, wenn diese Entwicklungen keine voneinander isolierten Krisen sind? Was, wenn sie Ausdruck derselben Geschichte sind?
Die unsichtbare Macht ist aus genau diesem Blickwinkel entstanden. Es untersucht die Systeme, die unsere Welt prägen – von Politik und Wirtschaft über Medien, Bildung und Technologie bis hin zu den Geschichten, die wir über uns selbst erzählen – und schlägt den Bogen zurück zu der Frage, wo unsere eigene Gestaltungskraft inmitten all dessen beginnt.
